Hauptmenü

Finanz Journal

Schnellsuche

Finanz Journal - Online Ausgabe: 05/2006

(enthält 20 Artikel)

Der Zugang zu den folgenden Bereichen ist kostenpflichtig und an ein Finanz Journal Online-ABO gebunden.

Bestellen Sie gleich hier Ihren persönlichen Zugang!

Literatur  KMU-Förderungsgesetz 2006
– eine erste Analyse des Initiativantrages –

StB Mag Martin Puchinger

Literatur  Die Mehrfachversicherung

StB Dr Martin Freudhofmeier

Literatur  Anrechnung ausländischer Quellensteuern und Gruppenbesteuerung

Mag Christian Wilplinger *)

Literatur  Erlass einer nicht mehr voll werthaltigen Gesellschafterforderung
– VwGH widerspricht BFH –

StB Mag Martin Puchinger & StB Dr Peter-Michael Grau

Literatur  Vergebührung der Haupt- und Generalversammlungsprotokolle

Mag Claudia Cresnik

Literatur  Organisationsrechtliche Grenzen der Finanzverwaltung?

Dr Konrad Lachmayer / Mag Peter Unger

Literatur  Aktuelles aus der Lohnsteuer

Mag Daniela Mühlberger *)

Entscheidung  §§ 93 Abs 2 Z 1, 94 Z 2 EStG 1988
Ist Empfänger einer verdeckten Ausschüttung eine dem Anteilsinhaber durch Gesellschafterstellung nahe stehende Person, ist die verdeckte Ausschüttung – ungeachtet eines verkürzten Geldflusses an den Dritten – dem Anteilsinhaber der vorteilsgewährenden Kapitalgesellschaft zuzurechnen. In Bezug auf die letztgenannte KapGes ist daher bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen die KESt-Abzugsbefreiung gem § 94 Z 2 EStG anzuwenden.

VwGH 14. 12. 2005, 2002/13/0022

Entscheidung  § 8 Abs 4 Z 2 KStG 1988
Dieser Regelung ist jene Bedeutung beizumessen, dass sie lediglich hinsichtlich jener Verluste eine Einschränkung normiert, die im Zeitpunkt, in dem der Manteltatbestand letztlich verwirklicht ist, bereits Verluste aus einem „vorangegangenen Jahr“ iSd § 18 Abs 6 EStG, also potenzielle Verlustvorträge darstellen.

VwGH 22. 12. 2005, 2002/15/0079

Entscheidung  § 24 Abs 1 lit d BAO; §§ 2, 4 EStG 1988
Ein vom Leasinggeber auf dem Grund und Boden des Leasingnehmers errichtetes Eigenheim ist von Anfang an dem Leasingnehmer als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen, wenn die Nichtausübung der dem Leasingnehmer eingeräumten Kaufoption „gegen jede Vernunft“ wäre.

VwGH 25. 1. 2006, 2006/14/0002, 0003 und 0004

Entscheidung  § 6 Abs 1 Z 8 lit a UStG/§ 4 Nr 8 lit a dUStG
Steuerfreie Kreditvermittlung setzt keine tatsächliche Kreditvergabe voraus:
Eine steuerfreie Kreditvermittlung liegt vor, wenn die Leistung auf Grund eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages zwischen dem leistenden Unternehmer und dem Kreditgeber oder Kreditnehmer an eine Partei des Kreditvertrages ausgeführt wird.
Die Steuerbefreiung für Kreditvermittlung setzt nicht voraus, dass es tatsächlich zum Vertragabschluss, dh zur Kreditvergabe gekommen ist. Entscheidend ist, ob bereits ein Kontakt auch zu dem anderen Vertragspartner (die Bank) bestanden hat.

BFH 3. 11. 2005, V R 21/05

Entscheidung  § 5 Abs 1 EStG, § 9 Abs 1 EStG, § 198 Abs 8 HGB/§ 5 Abs 1 dEStG, § 249 Abs 1 dHGB
Voraussetzungen zum Ansatz von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten:
Das Bestehen einer ungewissen Verbindlichkeit ist wahrscheinlich, wenn nach den am Bilanzstichtag objektiv gegebenen und bis zur Aufstellung der Bilanz subjektiv erkennbaren Verhältnissen mehr Gründe dafür als dagegen sprechen.
Ein gegen eine dritte Person in einer vergleichbaren Sache ergangenes erstinstanzliches Urteil genügt für sich allein noch nicht, um für das Entstehen einer Verbindlichkeit überwiegende Gründe annehmen zu können.
Eine Inanspruchnahme ist wahrscheinlich, wenn der Steuerpflichtige ernstlich damit rechnen musste, aus der Verpflichtung in Anspruch genommen zu werden. Er darf im Hinblick auf seine Inanspruchnahme nicht die pessimistischste Alternative wählen; auch für die Inanspruchnahme müssen mehr Gründe dafür als dagegen sprechen.
Als „wertaufhellend“ sind nur die Umstände zu berücksichtigen, die zum Bilanzstichtag bereits objektiv vorlagen und nach dem Bilanzstichtag, aber vor dem Tag der Bilanzerstellung lediglich bekannt oder erkennbar wurden. Der zu beurteilende Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung ist daher auf die am Bilanzstichtag – objektiv – bestehenden Verhältnisse zu beziehen.

BFH 19. 10. 2005, XI R 64/04

Entscheidung  Ergänzung der Richtlinie zur Durchführung des Kapitalverkehrsteuergesetzes vom 14. 3. 2003, GZ. 10 5004/1-IV/10/03

Auslegung der §§ 2 und 5 KVG auf Grund des Urteils des EuGH vom 12. 1. 2006, C-494/03

Entscheidung  Hochwasserkatastrophen 2006 – Begünstigung betreffend Grunderwerbsteuer

BMF, 11. 4. 2006

Entscheidung  Erlass zum Verspätungszuschlag (§ 135 BAO)

BMF-010103/0030-VI/2006 vom 10. 4. 2006

Entscheidung  Erlass zur Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (§ 308 BAO)

BMF-010103/0019-VI/2006 vom 10. 4. 2006

Entscheidung  Vorauszahlungen zur Umgehung sich abzeichnender MWSt-Gesetzesänderungen

EuGH Rs C-419/02 vom 21. Februar 2006

Entscheidung  Ausgliederungen zwecks Erlangung des ungeteilten Vorsteuerabzugsrechts für Bauvorhaben

EuGH Rs C-223/03 vom 21. Februar 2006

Entscheidung  Neuzuordnung des Vorsteuerabzugsrechts bei Missbrauchskonstruktionen

EuGH Rs C-255/02 vom 21. Februar 2006

Literatur  Beispiele zur Steuerberaterprüfung *)
Umsatzsteuer

Quicklogin